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Bekleidung für Pfadfinder und Outdoor: Jujas und Takelblusen, Troyer, Zunfthosen, Lederhosen


Jungenschaftsjacken aus:

Die Jungenschaftsbluse, heute meist als Jungenschaftsjacke bekannt, wurde 1928 von Eberhard Koebel in Anlehnung an die Marineblusen der Roten Schwarzmeermatrosen entworfen und in der Deutschen (autonomen) Jungenschaft vom 1. November 1929 (dj.1.11) als Teil der Bundeskluft eingeführt. Dieser Bund hat durch seine Kreativität und den eigenen Stil großen Einfluss auf die Bündische Jugend genommen. Von dj.1.11 stammen viele Lieder, die Kohte, Jurte und die Jungenschaftsbluse.

Als Koebel seine selbst entworfene Jacke in der Kunstschule trug und darauf angegesprochen wurde, soll er seinem Lehrer prophezeit haben, dass diese Jacke einst von vielen Jungen getragen werden wird. Von dj.1.11 ausgehend verbreitete sich die aus blauem Wolltuch gefertigte Jungenschaftbluse in breiten Kreisen der Bündischen Jugend. Bereits 1928 wurde sie serienmäßig gefertigt. Die Wirkung auf die Jungen war derart groß, dass auch die Hitler-Jugend sie in einer deutlich abgeänderten Version für das Jungvolk einführte. Um sich von der als kulturbolschewistisch abgelehnten dj.1.11 abzugrenzen wurde sie aus schwarzem Stoff gefertigt, der große Kragen verkleinert und ohne die drei Querriegel getragen. Der von der HJ eingeführte Name Jungenschaftsjacke wurde bei gleichzeitigem Rückgriff auf den ursprünglichen Schnitt von vielen Nachkriegsbünden übernommen und mit der Abkürzung Juja versehen. Daneben gibt es auch vor allem jungenschaftliche Gruppen, die an dem Namen Jungenschaftsbluse festhalten. Gefertigt werden heutige Jungenschaftsblusen/jacken entweder wie ursprünglich aus blauem Wollstoff oder aber aus schwarzem Kohtenstoff. Vereinzelt gibt es sie auch aus ungefärbtem, also weißem Kohtenstoff. (Quelle: Wikipedia)

Wolljujas nicht waschen, sondern nur ausbürsten und lüften. Zu Kohtenstoffjujas siehe Kohten und Jurten.

Takelblusen / Schifferhemden

 

Takelblusetakelbluse
Der Klassiker, auch heute noch traditionelles Kleidungsstück bei vielen Armeen, so auch der Bundesmarine. Auch im zivilen Bereich wird dieses robuste Kleidungsstück häufig als Arbeitskleidung getragen. Unsere Juja ist ihr nachempfunden (siehe Juja). Unsere Modelle werden aus kräftiger Baumwolle gefertigt und sind in den farben blau und weiß lieferbar. Natürlich haben wir sie auch in Kindergrößen. 

Für abweichende Bestellungen bitte per Mail oder Telefon nachfragen!

Troyer

Die Firma Leuchtfeuer fertigt in Norddeutschland Troyer und andere Strickwaren mit langer Tradition. Die hochwertige Ware wärmte früher Seeleute und Fischer bei ihrer Arbeit. Wir haben die Firma als Zulieferer gewinnen können. Im Angebot haben wir Troyer aus 100% Schurwolle, aber auch die günstigeren Modelle in Mischgewebe. Und alles in verschiedensten Farben, vom klassischen marinablau bis zum Bordeaux. Gern erfüllen wir auch Sonderwünsche.

Zunfthosen

In reichhaltiger Ausführung liefern wir Zimmermannshosen: kurz, lang, in Canvas, in Cord und in verschiedenen Farben. Alle haben sie eins gemeinsam: Sie sind in Handwerkerqualität gefertigt und genügen damit auch höchsten Ansprüchen für hohe Belastungen und ein langes Leben.

Schuhe / Socken / Wäsche

Wanderschuhe müssen zuerst zuverlässig sein. Auf Fahrt und Lager werden besonders die Schuhe sehr hohen Belastungen ausgesetzt. An die Haltbarkeit eines Wandersschuhs sind daher hohe Ansprüche zu stellen. Wir haben uns für die Firma Völkl als Hauptlieferant entschieden, weil die Schuhe besonders gut verarbeitet sind und sie sich im harten Lager- und Fahrtenalltag bewährt haben. Grundsätzlich gilt: Neben den Schuhen unseres Shopangebots können wir auch jeden anderen Schuh des Herstellers liefern. Ein Blick auf die Webseite (http://www.voelkl-shoes.com) lohnt sich. Neben den Schuhen von Völkl bieten wir aber auch preisgünstige Modelle an, die speziell für Streitkräfte gefertigt wurden.

Pflegetipp: Auf keinen Fall sollte man Lederfett verwenden: dieses macht das Leder auf Dauer weich und löst zudem den Schutzrand aus Gummi ab! Ein geeignetes Imprägnierwachs mit geringem Fettanteil für die meisten Schuhe ist Nikwax von VauDe. Die wächserne Schutzschicht auf der Außenseite des Leders schützt es vor Wasser und mechanischen Belastungen. Die Oberfläche und die Farbe wird bei der Behandlung allerdings verändert. Rauleder wird speckig und in der Farbe dunkler. Wer die Rau- oder Velourslederoptik der Schuhe behalten will und eine weniger gründliche Wirkung dafür akzeptiert, greift zu einem Imprägnierspray oder zu flüssigen Imprägniermitteln. Festes Lederwachs wird am besten mit den Fingern mit kreisenden Bewegungen in das Leder einmassiert, die Nähte bitte besonders intensiv bearbeiten.

Danach noch eine dünne Wachsschicht auftragen und mit warmer Luft (Fön) verflüssigen und gut in die Nähte ziehen lassen. Danach nicht bürsten und mindestens über Nacht stehen lassen, dann sind die Schuhe fit für die nächste Wandertour. Meindl Silproof ist ein silikonhaltiges Pflegemittel speziell für Schuhe aus Siljuchten Leder (z.B. Meindl Perfekt). Dieses Leder wird schon während des Gerbprozesses mit Silikon imprägniert. Bei Schuhen mit hochgezogenem Gummirand kann eine übermäßige Anwendung die Verklebung des Gummis anlösen. Meidl Wetproof ist ein Pumpspray für Rauleder (Velours), angeschliffenen Oberflächen (Nubuk) und für Schuhe mit Goretex-Membrane. Wetproof verändert die Lederoberfläche und –farbe nur wenig. Es pflegt und nährt das Leder ohne die darrunterliegende Membrane zu schädigen und kann auch für Schuhe mit Nylon Materialien (Cordura-Einsätze) verwendet werden. Trotzdem müssen auch Schuhe mit Goretex Membrane hin und wieder eingewachst werden: die reine Verwendung von Sprays führt zur Austrocknung des Leders! Sollten die Schuhe einmal nass geworden sein müssen sie langsam getrocknet werden, die Einlegesohlen dabei herausnehme und die Schuhe mit Zeitungspapier ausstopfen. Abgelaufene Sohlen können im Herstellerwerk oder einem spezialisiertem Schuster fachgerecht erneuert werden.