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Ausrüstung für Pfadfinder: Messer, Rucksäcke, Schlafsäcke, Isomatten, Wolldecken, Kompasse und mehr

Das erste Mal auf dem Lager - Tipps für die Packliste

Du fährst zum ersten mal mit deiner Sippe ins Pfadfinderlager. Für Dich ist alles neu. Hier ein paar Tipps, die Dir und Deinen Eltern helfen sollen, dass im Lager nichts fehlt.
Dabei müssen viele Dinge auch nicht teuer sein.
Haben wir was vergessen? Dann ruf einfach an oder schick uns eine Email!
Übersicht
Hier eine Übersicht von Dingen, die Du im Lager benötigst. Du kannst Dir diese Seite ausdrucken, damit Du beim Packen nichts vergisst.

  •     Lederhose (gebraucht) oder
  •     Zimmermannshose (gibt es auch als kurze Hose)
  •     Kulturbeutel mit Waschzeug (Empfehlung: kleine Probeflaschen mit Zahnpasta pp.)
  •     Sonnenschutzmittel, Mücken- und Zeckenschutzspray
  •     1 x Rei in der Tube, für eine kurze Handwäsche
  •     Bekleidung zum Wechseln
  •     Handtuch
  •     Liederbuch, sofern vorhanden
  •     Fahrtendecke, Feuerdecke, Wolldecke
  •     Poncho
  •     Juja oder Takelbluse
  •     Isomatte
  •     Schlafsack
  •     Rucksack
  •     Staubeutel, für die Sachen, die während des Haiks im Lager bleiben und somit trocken gelagert werden können
  •     Brotbeutel
  •     1 Paar Wanderschuhe (früh genug kaufen und einlaufen, damit es auf dem Lager keine Blasen gibt!)
  •     1 Paar Outdoorsandalen (für frische Luft an den Füßen)
  •     mittleres Opinel - Messer, Gr. 7
  •     Kochgeschirr
  •     Trinkflasche
  •     Essbesteck

Schlafsäcke, Isomatten, Wolldecken, etc.

Schlafsäcke: Die Temperaturwerte


Komfort
Die Komforttemperatur ist die untere Temperatur, bis zu der ein vollständig eingepackter Schläfer in entspannter Körperhaltung gerade noch nicht friert. Dieser Wert bezieht sich auf eine normale Frau von 60 kg unter normalen Bedingungen.
Limit
Diese Grenztemperatur gilt für einen vollständig in den Schlafsack eingepackten Schläfer in zusammengerollter Körperhaltung, bei der er gerade noch nicht friert. Dieser Wert bezieht sich auf den normalen Mann von 70 kg, ebenfalls unter normalen Bedingungen.
Extrem
Die Extremtemperatur markiert den untersten Wert, bei dem das Risiko von Gesundheitsschäden durch Unterkühlung während 6 Stunden Schlaf gerade noch nicht besteht. Auch er bezieht sich auf die normale Frau von 60 kg unter normalen Bedingungen.
Diese Angaben dienen nur zur Orientierung, denn jeder Mensch reagiert anders und diverse Einflüsse wie Alter, Körpergewicht, Belastung, Wetterlage usw. machen die Temperaturwahrnehmung sehr individuell. Diese Daten dienen zur besseren Vergleichbarkeit der unterschiedlichsten Schlafsäcke und Schlafsackhersteller.
 

Pflegetipp Schlafsack:

Um den Schlafsack zu schonen, kann ein Inlett benutzt werden. Diese ist zwischendurch problemlos zu waschen und kann in heißen Nächten als Schlafsackersatz dienen. Nach Gebrauch sollte der Schlafsack auch von innen ca. 15 Minuten gut gelüftet werden. Bitte nie einen feuchten Schlafsack über längere Zeit im Packbeutel lassen! Den Schlafsack in den Beutel stopfen, statt ihn vorher aufzurollen. Das verteilt den Druck auf die Füllung gleichmäßiger. Wird der Schlafsack über längere Zeit nicht benutzt, sollte er aus dem engen Packbeutel befreit und in einem Aufbewahrungsbeutel (oder einem alten Kopfkissenbezug) trocken aufbewahrt werden. Leicht Verschmutzungen an der Außenhülle lassen sich mit einem weichen Lappen oder Schwamm und warmen Wasser entfernen.

Pflegetipp Isomatten:

Hartschaum-Isomatten:
Schmutz mit Schwamm und Wasser abwaschen, Risse mit Tape reparieren.

"Selbstaufblasende“ Isomatten:
Die Matte grundsätzlich mit geöffnetem Ventil und an einem trockenen, schattigen Platz lagern. Zur Benutzung als Schlafunterlage das Ventil öffnen und so viel Luft als möglich aus eigenem Antrieb in die Matte strömen lassen (5-10 Minuten warten). Bei Bedarf per Lunge beliebig mehr auffüllen.

Bei Temperaturen unter O Grad die Befüllung mit dem Mund so gering wie möglich halten, weil die Feuchtigkeit der Atemluft in der Matte gefrieren und den Schaum zerstören kann. Für eine angenehm weiche Auflage seitlich auf die Matte legen und diese mit dem Beckenknochen belasten. Vorsichtig die überschüssige Luft durch das Ventil entweichen lassen, bis das Becken den Boden gerade eben spürt und das Ventil schließen. Je weicher die Matte befüllt ist, desto geringer ist die Rutschgefahr. Je härter, desto besser sind die Isolationswerte. Beim Transport empfiehlt sich der Schutz durch Mattensäcke. Bei Benutzung außerhalb des Zeltes lohnt das Unterlegen einer Zeltfolie, um das Eindringen von Dornen und spitzen Stöcken oder Steinen zu reduzieren. Längere direkte Sonneeinstrahlung und höhere Temperaturen vermeiden. Schmutz mit Schwamm und Wasser abwasche. Löcher mit Textilflicken oder Gummikleber schließen.

Kompasse/GPS

Kompasse beim pfadverlag!
Robert Baden-Powell, der Gründer der Pfadfinder, wählte für die Pfadfinderbewegung die Kompasslilie (auf alten nautischen Kompassen war die nordweisende Markierung der Kompassrose mit einer Lilie geschmückt) als Zeichen der Orientierung auf dem Pfad des Lebens.